Zum Inhalt springen

Fragen an Zeichnungen, Prüfpläne und Handbücher stellen und die Fundstelle gleich mitbekommen

Technisches Wissen liegt in Zeichnungsarchiv, QM-Handbuch, Servicemappen und Postfächern. Die Wissensdatenbank liest diese Bestände ein, beantwortet Fragen dazu in normaler Sprache und nennt zu jeder Antwort Datei und Stelle.

Wo es heute hakt

Die Antwort auf eine Frage aus der Fertigung steckt oft in einer anderen Abteilung: die Begründung für den Werkstoffwechsel in einer Mail der Konstruktion, die gültige Prüffrequenz im Prüfplan der Qualität, das Anzugsmoment in der Betriebsanleitung, die der Kundendienst im Auto hat. Wer fragt, muss wissen, wo gesucht wird, oder er ruft jemanden an, der es weiß.

Mit jedem Generationswechsel in Instandhaltung und Arbeitsvorbereitung wird diese Suche schwieriger. Die Unterlagen sind vorhanden, aber nur wenige kennen den Weg dorthin.

Was das in der Praxis heißt

Beispiele für mögliche Abläufe, keine Kundenfälle. Was bei Ihnen sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.

  • Gültigen Stand einer Zeichnung klären

    Die Arbeitsvorbereitung fragt, was sich am Gehäuse zwischen Index B und C geändert hat. Die Antwort nennt die Änderung und verweist auf Zeichnung und Änderungsmitteilung.

  • Ähnliche Fehlerbilder wiederfinden

    Die Qualitätssicherung beschreibt ein Fehlerbild in eigenen Worten und bekommt frühere 8D-Berichte mit ähnlicher Ursache samt der damals gesetzten Abstellmaßnahme.

  • Ersatzteil und Wartungsschritt finden

    Der Servicetechniker fragt nach der passenden Dichtung für eine bestimmte Seriennummer. Die Antwort stützt sich auf Betriebsanleitung und Serviceinformation und zeigt, ab welcher Seriennummer ein anderes Teil gilt.

  • Nachweise fürs Audit zusammensuchen

    Vor dem ISO-9001-Audit will die QM-Beauftragte wissen, welche Verfahrensanweisung die Prüfmittelüberwachung regelt und wann sie zuletzt geändert wurde.

  • Lieferantenabsprachen nachlesen

    Der Einkauf fragt, welches Ersatzmaterial mit einem Lieferanten im letzten Jahr freigegeben wurde. Die Antwort führt zur Mail und zur zugehörigen Qualitätssicherungsvereinbarung.

So läuft es ab

  1. Bestände und Rechte festlegen

    Die beteiligten Abteilungen bestimmen, welche Ablagen einfließen und wer welche Bestände sehen darf, etwa Konstruktionsdaten nur für einen Teil der Belegschaft.

  2. 20 Erfolgsfragen sammeln

    Gemeinsam schreiben wir 20 Fragen auf, die in Qualität, Service, Einkauf oder Fertigung tatsächlich gestellt werden. Sie sind später der Maßstab für die Abnahme.

  3. Einrichtung

    Goma-IT richtet den Server ein und liest die festgelegten Bestände ein. Wie lange das dauert, hängt vom Umfang Ihrer Unterlagen ab. Gescannte Blätter macht eine Texterkennung lesbar, die Buchstaben auf dem Bild in durchsuchbaren Text umwandelt.

  4. Abnahme

    Maßstab für die Abnahme sind die 20 Erfolgsfragen: Ihre Abteilungen stellen sie und beurteilen die Antworten. Was gilt, wenn die Abnahme nicht passt, steht im Angebot.

Was bewusst nicht dazugehört

  • Keine Verbindung zu Maschinensteuerungen, kein MES, keine IoT-Plattform und keine vorausschauende Wartung. Diese Themen sind nicht Teil des Angebots.
  • Keine Antworten aus dem Internet. Steht etwas nicht in Ihren Beständen, soll das System das offen sagen, statt zu raten.
  • Das System liest nur. Es gibt nichts frei, sperrt keine Teile und bucht nichts in Ihren Programmen.
  • Maße, Toleranzen und sicherheitsrelevante Angaben prüfen Ihre Fachleute vor der Verwendung im Originaldokument.

Ihre Daten

Jedes Unternehmen bekommt einen eigenen Server bei Hetzner im Rechenzentrum Falkenstein in Deutschland, andere Kunden teilen ihn nicht. Für Texterkennung und Antworten wird Microsoft Azure in der EU-Datenzone genutzt, also in Rechenzentren innerhalb der EU. Das Sprachmodell, die KI, die Antworten formuliert, wird mit Ihren Unterlagen nicht trainiert. Dürfen Konstruktionsdaten das Werk nicht verlassen, läuft das System auf eigener Hardware bei Ihnen.

Mehr zu Datenschutz und Hosting

Häufige Fragen

Welche Dateien kann die Wissensdatenbank lesen?

Übliche Büro- und Ablageformate wie PDF, Word, Excel und Mails, dazu gescannte Dokumente über Texterkennung. Zeichnungen werden über ihren Text erschlossen, also Schriftfeld, Bemaßung und Hinweise; ob das bei Ihren Zeichnungen gut genug funktioniert, zeigt der Test mit den Erfolgsfragen.

Kann jede Abteilung alles sehen?

Nein, wenn Sie das nicht wollen. Sie legen fest, welche Bestände einfließen und für wen sie sichtbar sind.

Was ist, wenn es zu einer Frage mehrere Fassungen gibt?

Die Antwort nennt die Dokumente, auf die sie sich stützt, mit Datei und Stelle. So erkennen Sie, ob eine ältere Fassung dabei ist. Hilfreich ist, wenn abgelöste Stände in Ihren Ablagen erkennbar gekennzeichnet sind.

Wer legt die Erfolgsfragen fest?

Ihre Abteilungen, und zwar vor dem Start. Am besten sind Fragen, die im Alltag wirklich gestellt werden. Später sehen Sie bei jeder Antwort, ob sie stimmt und auf welches Dokument sie sich stützt.

Wovon hängt die monatliche Gebühr ab?

Von der Größe des Unternehmens. Dazu kommt eine einmalige Einrichtung. Die Höhe nennen wir im Angebot nach dem Erstgespräch.

Passt das zu Ihrem Werk?

Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Abläufe an und sagen ehrlich, ob sich dieser Baustein für Sie lohnt.

Erstgespräch vereinbaren

Lieber gleich reden? Rufen Sie an:
+43 699 17119818