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KI im eigenen Werk betreiben oder in der EU-Cloud?

Von Lukas Göggel, Goma-IT. Stand:

Goma-IT bietet beide Varianten an. Ein eigener Server in der EU braucht weniger Vorbereitung und braucht im Werk keine Hardware. Der Betrieb im eigenen Werk hält alle Daten im Haus, braucht aber passende Hardware und klare Zuständigkeiten für Wartung. Die Wahl hängt vor allem von Ihren Vorgaben zu Datenhaltung ab.

In Kürze

  • Eigener Server in Deutschland, ein Server je Kunde, kein geteiltes System.
  • Im EU-Betrieb laufen Texterkennung und Sprachmodell über Microsoft Azure in der EU-Datenzone.
  • Im Werk bleiben alle Daten im Haus, dafür braucht es Hardware und Wartung.
  • Viele Konzernvorgaben und Kundenverträge entscheiden die Frage schon vorab.

Warum die Frage in der Industrie früh kommt

Zeichnungen, Rezepturen, Prüfpläne und Kundenspezifikationen sind oft das, was einen Produktionsbetrieb ausmacht. Kunden, besonders aus der Automobil- oder Medizintechnik, regeln oft in Verträgen, wo solche Daten liegen dürfen. Die Frage nach dem Betriebsort ist deshalb keine technische Nebensache.

Die beiden Varianten im Vergleich

Eigener Server in der EU Betrieb im Werk
Ort der Daten Rechenzentrum Hetzner in Falkenstein, Deutschland Ihr eigenes Rechenzentrum oder Serverraum
Sprachmodell (die KI, die Antworten formuliert) Microsoft Azure, EU-Datenzone (Rechenzentren in der EU) eigenes Modell auf Hardware im Werk, Auswahl nach dem Machbarkeits-Check
Hardware im Werk keine Server mit passender Ausstattung
Wartung durch Goma-IT durch Goma-IT per Fernzugang, den Sie freigeben
Einrichtung Dauer abhängig vom Umfang der Unterlagen abhängig von Hardware und IT-Vorgaben

Wann der EU-Server reicht

Wenn Ihre Vorgaben eine Verarbeitung in der EU erlauben und Sie keine eigene Hardware betreiben wollen. Jeder Kunde bekommt einen eigenen Server, es gibt keine gemeinsame Datenbank mit anderen Unternehmen.

Wann der Betrieb im Werk sinnvoll ist

Wenn Kundenverträge, Konzernrichtlinien oder Ihre eigene Sicherheitspolitik verlangen, dass bestimmte Unterlagen das Werk nicht verlassen. Dann bleibt alles im Haus, inklusive Sprachmodell. Dafür braucht es Hardware, Platz und eine klare Regelung, wer Updates und Störungen übernimmt.

Wie man entscheidet

Am einfachsten mit drei Fragen: Was sagen Kundenverträge zur Datenhaltung? Gibt es Konzernvorgaben? Und wer betreut einen Server im Werk dauerhaft? Die Antworten klären die Variante meist schon im Erstgespräch.

Häufige Fragen

Welche Hardware braucht der Betrieb im Werk?

Das hängt von Datenmenge und Nutzerzahl ab. Eine Stückliste gibt es deshalb erst nach einem Machbarkeits-Check.

Werden unsere Daten zum Training verwendet?

Nein. Ihre Unterlagen werden nicht zum Training von Sprachmodellen genutzt.

Können wir später wechseln?

Grundsätzlich ja. Was ein Wechsel für Bestände und Abläufe bedeutet, besprechen wir vor dem Umzug.

Wollen Sie das für Ihr Werk klären?

Im Erstgespräch schauen wir uns Ihre Unterlagen und Programme an und sagen ehrlich, was sinnvoll ist.

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